Gewonnen wird im Kopf!
Aber wie trainiere ich meinen Kopf eigentlich?

Mental will is a muscle that needs exercise,
just like the muscles of the body. 

Lynn Jennings, US-amerikanische Langstreckenläuferin
Mentale Stärke ist erfolgsentscheidend, das weiß jeder. 
Wenn alles nach Plan läuft, sind wir alle mental stark.
Aber wie gehe ich mit
Blockaden, Niederlagen, Verletzungen um?
Wie finde ich wieder zurück zu meiner mentalen Stärke?
Und woraus baue ich eigentlich
meine mentale Stärke auf?
Aus Deinen eigenen Ressourcen!
Aus Deiner Begeisterung für Deine Ziele!
Zusammen erarbeiten wir Strategien,
wie Du selbst & ständig Deine mentale Stärke auf ein höheres Niveau bringst
und in allen Bereichen Deines Lebens
– nicht nur im Sport –
davon profitierst.

Was ist eigentlich Sportpsychologie?
Was ist eigentlich Sport Mental Training?

Was ist eigentlich Sportpsychologie?⁣

Hast du dich das schon mal gefragt oder schreckt es dich ab, da es das Wort „Psychologie“ enthält? ⁣
Bei Psychologie denken wir oft sofort an den Kopf und dass irgendetwas nicht stimmt. ⁣

Das stimmt aber so gar nicht. Psychologie ist die „Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen“: ⁣


❓„Wieso verhält sich ein Mensch, wie er sich verhält?“❓⁣


Mit dieser Frage beschäftigt sich die Psychologie. Das ist natürlich jetzt sehr kurz dargestellt, aber ich möchte dir zeigen, dass Psychologie nichts „schlimmes“ ist. Fragestellungen der Psychologie können nämlich lauten: ⁣

▶️ Wieso freue ich mich, wenn ich Geschenke erhalte? ⁣
▶️ Wieso geht vielen Menschen das Herz auf, wenn sie von einem Baby angelächelt werden? ⁣

Aber natürlich beschäftigt sich die Psychologie dementsprechend auch mit Fragen, die wir oft als „negativ“ betrachten (die es aber gar nicht sind, da sie zum „Menschsein“ dazugehören): ⁣

▶️ Wieso bin ich in manchen Momenten traurig? ⁣
▶️ Wieso habe ich in bestimmten Situation Angst?⁣


Das Beobachten des Verhaltens ist aber nicht das einzige, das die Psychologie zu einer wichtigen Wissenschaft macht. ⁣

Die Psychologie sucht nach Regeln, die für alle oder zumindest für Gruppen von Menschen gelten. ⁣

✅ Mit Hilfe dieser Regeln entwickelt sie dann Methoden und Techniken, um Hilfestellung und Unterstützung zu leisten: ⁣
Beispielsweise, um:⁣
– die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, ⁣
– den Umgang mit Stress zu lernen ⁣

– oder auch – wie in der Werbepsychologie – unser Kaufverhalten zu beeinflussen⁣. 

Die Wissenschaft der Sportpsychologie, die sich übrigens neben der Psychologie (wie gestern erklärt), auch aus der Sportwissenschaft und der Sportpraxis zusammensetzt, befasst sich mit ⁣

▶️ „dem Verhalten und Erleben sportlicher Aktivitäten.“⁣

Sie beschreibt, erklärt, prognostiziert und beeinflusst das sportliche Verhalten und Erleben.⁣

❓Was heißt das jetzt für dich als Sportler*in? Wie kannst du und deine sportliche Leistung von der Sportpsychologie profitieren?⁣

Konkrete Fragen, mit der sich die Sportpsychologie beschäftigt und mit welchen sie dich und deine Leistung unterstützen kann, sind zum Beispiel:⁣

✅ Wie wirkt sich Aufregung und Ärger auf meine sportliche Leistung aus? Wie kann ich meine Gefühle regulieren?⁣

✅ Wieso bin ich Trainingsweltmeister? Wie kann ich meine Leistung auch im Wettkampf abrufen?⁣

Diese Fragen sind natürlich noch viel weitläufiger und auch sehr individuell.⁣

Aber zusammenfassend gilt: ⁣

🌟Die Techniken und Methoden der Sportpsychologie unterstützt dich dabei, dein persönliches Leistungspotenzial voll auszuschöpfen -⁣
indem du erkennst, welche Gedanken dich momentan noch davon abhalten und wie du damit erfolgreich umgehen kannst. ⁣

Sportpsychologie und Mentales Training werden oft synonym verwendet. Ist dir das schon aufgefallen? Das ist auch weder falsch noch richtig. Worin bestehen aber denn ihre Gemeinsamkeiten und worin unterscheiden sie sich?⁣

▶️ Das mentale Training ist ein Teilbereich der angewandten Sportpsychologie, d.h. nur ein kleiner Stück des ganzen Kuchens 🍰. ⁣

▶️ Das mentale Training konzentriert sich überwiegend auf die Frage:⁣

❓Wie kann ich meine Fähigkeit verbessern, realistische Vorstellungsbilder zu entwickeln? ⁣

✅ Mentaltraining ist das wiederholte Sich-Vorstellen eines sportlichen Handlungsablaufes, ohne die Handlung aktiv auszuüben. ⁣
(Hans Eberspächer)⁣

❓Was bringt mir das? ⁣

🚀Alles, was du dir schon öfters und im Detail mental vorgestellt hast, kannst du leichter und schneller umsetzen. Du musst nicht mehr viel darüber nachdenken, da es in deinem Unterbewusstsein abgespeichert ist. Das können Bewegungsabläufe sein, aber auch der gesamte Wettkampfablauf. Hier gibt es keine Grenzen. Du kannst dir mental alles vorstellen und dich in verschiedene Situationen hineinversetzen.⁣

🌟 Für was kann Mentales Training noch eingesetzt werden? ⁣
z.B um deine Konzentrationsfähigkeit zu steigern oder die Balance von Anspannung und Entspannung zum richtigen Zeitpunkt zu finden.⁣

▶️ Du kannst mental noch so stark sein, aber wenn du nicht ausreichend dein körperliches Training (Ausdauer, Kraft etc) ausgeführt hast, dann wirst du nicht deine für dich bestmögliche Leistung erbringen. ⁣

▶️ Und genau verhält es sich auch andersherum: Du kannst noch so viel, zielgerichtet, strukturiert, diszipliniert körperlich trainiert haben… wenn du dann im Wettkampf mental nicht 100% fit bist, wird es auch wieder nichts mit deiner persönlichen Bestleistung. ⁣

🔥 Für deinen persönliche Erfolg solltest du den Fokus auf alle drei Bereiche legen und auch immer wieder eine Bestandsaufnahme machen, welcher Bereich gerade ein wenig mehr Aufmerksamkeit benötigt, um eine Balance ⚖️ zwischen allen drei Bereichen herausstellen 💪.⁣ Für deinen persönlichen Erfolg: Es zählt nicht die Leistung eines einzelnen Bereichs, es zählt die Summe der drei Bereiche zusammen 🔺.

Letzte Woche sagte eine Sportlerin zu mir: „So wie ich regelmäßig zu meiner Physiotherapeutin gehe, so komme ich seit ein paar Wochen auch zu dir. Ich finde das gar nicht mehr schlimm und erzähle jetzt auch meinen Freunden davon.“ ⁣

Yes!!⁣ 💙💙

Egal, ob Muskulatur oder Kopf… beide benötigen Training, um die volle Leistung erbringen zu können. ▶️ Gedanken, die dich momentan noch von deiner persönlichen Bestleistung abhalten, kannst du dir wie Verspannungen in der Muskulatur oder verklebte Faszien vorstellen. Durch gezieltes Training löst sich alles wieder auf 🤩💪.⁣

Mythen über Sportpsychologie und Sport Mental Training

Der Mythos Nummer 1 😬😬. ⁣

❌ Sportpsychologische Unterstützung und Sport Mental Training hat nichts mit Tiefenpsychologie, Therapie und schon gar nichts mit der berühmten roten Couch 🛋 zu tun… zumal die wenigsten Sportpsychologen und Sport Mental Trainer therapieren dürfen! ❗️⁣

✅ Das sportpsychologische Coaching ist eine Mischung aus strategischer Erarbeitung, Training im Alltag und last but not least die Umsetzung in der Praxis (im Training und im Wettkampf). ⁣

Daher gibt es keinen speziellen Ort, wo das Coaching stattfindet. Coaching Raum, Trainingsort und auch mal an eher ungewöhnlichen Ort (z.B. während einer Wanderung, da in Bewegung die Gedanken freier sind). ⁣

✅ Die Abwechslung ist das wichtigste, denn auch die Trainings- und Wettkampfbedingungen variieren immer und natürlich weil nach jeder theoretischer Erarbeitung die Umsetzung folgen muss 🚀. ⁣

“Hilfe, mein Kopf will heute nicht. Ich bin total unkonzentriert, meine Gedanken schweifen laufend ab und ich fühle mich nicht im Flow 🏃‍♀️🏊‍♂️⛹️‍♀️🚴‍♂️.” ⁣

Kennst du das? Hast du diese Ablenkung vielleicht auch öfters während der sportlichen Ausübung (und auch in anderen Bereichen deines Lebens)?⁣

Und immer, wenn du unkonzentriert bist, versuchst du Übungen anzuwenden, die du irgendwo, irgendwann mal aufgeschnappt hast? ⁣

Damit bist du schon mal auf dem richtigen Weg, ABER, damit diese Übungen auch ihre 💯% Wirkung entfalten können, sind folgende 2 Dinge notwendig:⁣

1. Die Übungen für eine erhöhte Konzentration bzw. um dich aus der Ablenkung wieder herauszuholen, sollten individuell auf dich zugeschnitten sein. Nimm nicht jede Übung, die du hörst oder liest, für bare Münze. Überprüfe, ob du das Gefühl hast, dass sie dir auch wirklich helfen kann. Wenn sich etwas in dir sträubt, benötigst du eine Adaption oder eine andere Übung.⁣

2. Deine persönliche Konzentrationsübung solltest du im Alltag und im Sport immer wieder bewusst üben – auch in Momenten, in denen du nicht mit Konzentrationsschwierigkeiten zu kämpfen hast. Wieso? Damit du beim Aufkommen der Ablenkung, sofort weißt, was zu tun ist… bestenfalls unterbewusst bereits agierst ⚓️. Damit sich Übungen aber im Unterbewusstsein abspeichern, benötigen sie viele Wiederholungen und somit Training. ⁣

Das Beste daran: umso öfter du es im übst, umso weniger wird es auch aufkommen… und wenn doch, dann hast du, ohne lang drüber nachzudenken, welche Strategie du jetzt anwendest, direkt eine Lösung parat. ⁣

So wird aus dem unkontrollierbaren Feuerlöscher 🧯 ein strategischer, kontrollierter Plan, der auch das letzte Lodern 🔥 unterbricht. ⁣